Am 3. Advent nach Kirchheim: den DVU-Parteitag verhindern

10 Dez

Die Grüne Jugend Thüringen ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich am Sonntag, dem 12. Dezember, friedlich aber entschlossen gegen den geplanten DVU-Parteitag zu stellen.

“Wir folgen dem Aufruf des Kirchheimer Bündnisses gegen Rechtsextremismus und werden gemeinsam ab 10 Uhr mit hoffentlich vielen demokratisch gesinnten Menschen gegen die ungebetenen Gäste demonstrieren.”, sagt Daniel Claus von der Grünen Jugend Thüringen.

Ende November wurde der Bundesparteitag der nationalistischen DVU verschoben. Jetzt aber wollen sich die Alt- und Neonazis treffen, um die Verschmelzung mit der NPD zu beschließen. Ziel des Ganzen soll sein, eine große nationalistische Partei zu bilden, welche u.a. darauf abzielen soll, der CDU Wähler abzugewinnen.

“Viele Menschen sehen die Fusion der beiden stark nationalistisch ausgerichteten Parteien als Schwächezeichen, und nehmen dies einfach zur Kenntnis. Wir warnen aber davor, dass radikale Potential aus scheinbar gemäßigten Denkern und den äußerst gewaltbereiten „autonomen Nationalisten“ zu unterschätzen. Vor allem in unseren ländlichen Räumen haben wir wöchentlich Probleme mit gewaltbereiten Nazis, und bei den Landtagswahlen 2009 konnte die NPD teils über 6 Prozent der Stimmen für sich gewinnen.”, warnt Daniel Claus.

Das beschauliche Kircheim bei Arnstadt war in der Vergangenheit schon mehrfach Versammlungsort des rechten Parteienspektrums. Am 3. Advent gilt es nun, erneut die Kircheimer Menschen bei ihrem Protest zu unterstützen.

 

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Gemeinsam gegen Aids

1 Dez

Zum heutigen Weltaidstag erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:

“Die GRÜNE JUGEND schließt sich dem Motto des diesjährigen Weltaidstags “Gemeinsam gegen Aids – Wir übernehmen Verantwortung für uns selbst und andere!“ an. Wir wollen, dass Politik und Gesellschaft sich auch außerhalb des Weltaidstages mit diesem Thema beschäftigen. Maßnahmen zur Verbesserung der Aufklärungsarbeit müssen ergriffen werden. Die Situation von Infizierten muss ebenso radikal verbessert werden wie die Arbeitsbedigungen von Trägern der Präventionsarbeit! Wir kritisieren zudem, dass die Bundesregierung Mittel zur Prävention von HIV/AIDS in Osteuropa und faktisch auch national, durch die Erweiterung des Titels auf andere übertragbare Krankheiten, gekürzt hat.
Solche Maßnahmen verstärken den allgemeinen Trend in der Gesellschaft, dass HIV/AIDS kaum noch als Problem gesehen wird. Hinzu kommt, dass junge Menschen die Gefahr einer Infektion unterschätzen und sich unzureichend schützen. HIV/AIDS verliert in unserer Gesellschaft immer mehr an Beachtung, das erschwert die Präventionsarbeit und die Solidarität mit den Betroffenen sinkt.
Darum fordern wir mehr Beachtung des Themas, und zwar ohne Schamgefühl und Angst!
Noch immer bestehen viele Vorurteile gegenüber Infizierten, sowohl im Privat- als auch im Berufsleben sind sie erheblichen Nachteilen ausgesetzt. Besonders zu missbilligen ist Mobbing am Arbeitsplatz durch KollegInnen und ArbeitgeberInnen. Es bringt die erkrankten Menschen aus Angst vor der Entlassung oft dazu, ihre Infektion zu verschweigen und ein Doppelleben zu führen.
Die GRÜNE JUGEND appelliert an die Solidarität eines jeden einzelnen Menschen und spricht sich gegen die Diskriminierung und Intoleranz gegenüber HIV-positiven Menschen aus.”

Quelle: https://www.gruene-jugend.de/presse/762126.html

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Strahlende Aussichten für Thüringen – Der Castor kommt.

30 Nov

Nach dem Castortransport nach Gorleben soll der nächste Castor still und heimlich nach Lubmin transportiert werden. Viele mögliche Routen führen dabei durch Thüringen. Eine mögliche Teilroute führt von Würzburg nach Erfurt (Über Suhl und Zella Mehlis).

Viele Gegenaktionen sind schon geplant. Unter anderem eine Demonstration in Erfurt (14. Dezember 17:00)

Wir lassen uns das nicht gefallen X-tausend mal Quer!

Hier gibt es alle möglichen Routen im Überblick

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LMV der Grünen Jugend Thüringen

28 Nov

Am 1. Advent (28.11.20210) fand sich die Grüne Jugend in Thüringen in Erfurt zusammen um vieles kontrovers zu diskutieren.

Viele Anträge wurden beschlossen, darunter auch Anträge gegen die Bundesstraße B87n (Rhöntrasse) und für die Reaktivierung der Werratalbahn, welche Eisfeld und Coburg verbindet.

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Aufruf!

26 Nov

ATOMKRAFT NEIN DANKE !

Kinder haften für ihre Eltern!

KEIN AUSSTIEG AUS DEM
AUSSTIEG!

Wir pfeifen auf die
Laufzeitverlängerung!
Wir leuchten den Atomkonzernen
heim!
Wir zeigen, wie wir selbst
aussteigen können!

Überparteiliche Kundgebung
am Montag, 29.11. 2010
um 18Uhr
auf dem Marktplatz in
Hildburghausen

Bitte Kerzen und Trillerpfeifen mitbringen!

Rednerin: Astrid Rühle
Zwei radioaktive Lieder singt: Prinz Chaos II.
anschließend: energetische Diskussion

 

v.i.S.d.P. Astrid Rühle, Schloss, 98646 Bedheim, Bündnis 90/DIE GRÜNEN

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Geht denken!

17 Nov

Am sogenannten Volkstrauertag fanden im ganzen Landkreis Hildburghausen Kranzniederlegungen statt. Die Kränze sollten an die gefallenen deutschen Soldaten erinnern. Oft ist auch die Rede von „Helden“. Alle Kränze sind mit schwarz-weiß-roten (!!!!!) Bändern “verziert”, so dass spätestens dadurch für jedeN deutlich sichtbar ist, aus welcher Ecke das “Heldengedenken” kommt.

Es war nicht besonders “helden”haft mit dem Strom zu schwimmen und die Gräueltaten des Nationalsozialismus zu stützen.Von den Soldaten kann man daher höchstens von Opfern sprechen. Überhaupt, wieso finden in den Gedenken keine Opfer des Nationalsozialismus Erwähnung? Wo ist das Gedenken an die Jüdinnen und Juden, Homosexuellen, Behinderten, politisch andersdenkenden? Sind das nicht diejenigen die den „Ruhm und die Ehre“ viel mehr verdient hätten? Sie wurden verfolgt und in Arbeits- und Konzentrationslagern unter grausamen Bedingungen ermordet – für ein “besseres Deutschland”. Natürlich sind deutsche Soldaten auch durch die Hölle gegangen. Und auch an sie sollte man denken wenn man an Opfer des Nationalsozialismus denkt. Der Volkstrauertag ist ein gut geeigneter Anlass um sich wieder einmal zu verdeutlichen wie grausam das ganze Regime war. Er ist KEIN Anlass, bei seiner Trauer alle anderen Menschen bis auf deutsche Soldaten zu vergessen.

Wir gedenken allen Opfern des Nationalsozialismus, nicht nur am Volkstrauertag.

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9. November – Gegen das Vergessen!

11 Nov

09.11.2010: Zum Jahrestag des 9. November erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:

“Wir gedenken heute den Opfern des Nationalsozialismus. Vor 72 Jahren wurden in der Reichspogromnacht unzählige Synagogen, jüdische Geschäfte und Wohnungen zerstört, mehr als 400 Menschen brutal ermordet und viele weitere verletzt und traumatisiert. Wir schauen mit Sorge auf einen weit verbreiteten Antisemitismus unter anderem aus der Mitte der europäischen Gesellschaft.
Laut einer neuen Studie der Friedrich Ebert Stiftung sind antisemitische Einstellungen in der deutschen Gesellschaft häufig in Form eines neuen Antisemitismus noch stark vertreten und nehmen sogar zu. Wir fordern daher politische Programme und eine gesellschaftliche Diskussion, die Antisemitismus aufdeckt und seine Ursachen bekämpft. Besonders kritisch beobachten wir den zunehmenden israelbezogenen Antisemitismus.
Am 9. November jährt sich außerdem der Fall der Mauer. Die BürgerInnenbewegung in der DDR hat durch eine friedliche Revolution das Ende des DDR-Regimes ermöglicht. Dieser friedliche Prozess gegen gesellschaftliche Missstände ist auch für uns eine Motivationsquelle des täglichen Einsatzes für die Demokratie.“

www.gruene-jugend.de

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